Auf OdysSeus' Spuren – Lefkas

Ob es sich bei Lefkas tatsächlich um das legendäre Ithaka aus der griechischen Mythologie handelt, ist nicht bewiesen. Sicher ist, dass seine Strände zu den allerbesten Europas gehören und das Meer von einem strahlenden Türkis ist, ein Türkis, das man in Europa nur selten findet.  

 

Text & Fotos: Doris Springenfels & Walter Röhrer

Wieder einmal in Griechenland. Gut fühlt sich das an, vertraut, man merkt sofort, was man vermisst hat. Das klingende „Kalimera“ am Morgen, wenn noch ein leichter Dunst über dem Meer liegt, die Gelassenheit der Griechen – ist es bei Pefkoulia zu voll, dann fahr’ halt weiter nach Kalamitsi – ihre Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft. Das Hupen und die drängelnden Autos in der Stadt, das Zirpen der Zikaden am Land, Katzen, die um die Füße streichen, sobald man nur eine Taverne betritt, und eben das schimmernde, tiefblaue Meer. 

Eigentlich ist Lefkas gar keine Insel, eine Brücke verbindet sie mit dem Festland. Wenn man in Prevezza landet, fährt man erst die Küste des Epiros entlang, bis man eine kleine Meerenge passiert und über eine Brücke direkt die Inselhauptstadt Lefkas erreicht. Seit Kurzem kommen auch immer mehr Urlauber mit dem eigenen Auto, denn die Autobahn Richtung Balkan ermöglicht es den Rumänen oder Bulgaren relativ schnell und bequem nach Griechenland zu düsen. 

 

Gleißendes Meer und Traumstrände im Osten

Lefkas ist hügelig und will erobert werden. Von Norden nach Süden, von Ost nach West. Die Strände von Lefkas gehören zu den allerbesten Europas, was die Wasserqualität betrifft – immer wieder entdecken wir Buchten, wo man die Kieselsteine am Grund zählen könnte. Eben dieser feine, weiße Kiesel ist auch die Ursache, warum man hier fast geblendet ist vom strahlenden Türkis des Meeres, ein Türkis, das man in Europa eventuell noch auf Sardinien findet und sonst nur in der Karibik oder dem Indischen Ozean. Einziger Nachteil – einige der allerschönsten Strände muss man sich hart erarbeiten. Hundert Stufen geht es hinunter (und wieder hinauf) nach Katsiki, der meistfotografierten Bucht der Insel, dreihundertfünzig gar nach Engremni. Nach Megali

Petra führt ein Eselweg – eng, und nach jeder Kurve stellt sich die Herausforderung, kommt ein Auto entgegen oder nicht. Entschädigt wird man jedoch durch traumhafte Ausblicke und diesen unglaublichen Geruch nach Pinien und Kiefern – würzig durchsetzt mit einer Prise salziger Meeresluft. Jimmy hat uns die Strände von Megali Petra und Avali empfohlen, und so lassen wir

Pefkoulia, Agios Nikitas und Kathisma hinter uns und fahren Richtung Süden, immer die Küste entlang. Rechts von uns glitzert das Meer, links von uns schmiegen sich schlanke Zypressen an die Hügel. Das ist eines der ersten Dinge, die uns beim Erkunden der Insel aufgefallen sind: die unzähligen Zypressen, die der Landschaft italienisches Flair geben. Die Straße steigt an, bis wir das kleine Bergdorf Kalamitsi erreichen. Von dort geht es durch dichte Kiefernwälder, die regelmäßig den Blick aufs Meer freigeben, wieder bergab bis zu einer Gabelung – links Megali Petra, rechts Avali. Megali Petra ist vor allem von oben beeindruckend, türkises Wasser, eine sanfte Brandung, die an die imposanten Felsen schlägt, und ein kleiner, leider ziemlich gut besuchter Sandstrand. Avali ist da ganz anders. Oberhalb des langen, breiten Sandstrandes eine Taverne, die an Hippie-Zeiten erinnert, wo im Hintergrund entspannte Musik läuft und Hängematten zum Verweilen einladen. Das Beste ist jedoch der Ausblick: nichts als türkisgrünes Meer vor uns. Ein Ort, um abzuhängen, faul zu sein und den Tag zu vertrödeln, bis es Zeit für einen Sundowner wird. „The Place to be“ für den perfekten Sunset liegt auf unserer Heimfahrt. Im ansonsten ruhigen Bergdorf Exanthia befindet sich das Rachis, ein Restaurant, das keine Platzreservierungen entgegennimmt. Von überall auf der Insel strömen die Menschen hier zusammen, Einheimische ebenso wie Touristen, um das tagtägliche Schauspiel der versinkenden Sonne zu beobachen. Bei einem Cocktail, einem Glas Bier, einem Ouzo und einem guten Essen. Wir warten ein bisschen an der Bar, bevor wir gemeinsam mit einem griechischen und einem irischen Pärchen einen genialen Tisch zugewiesen bekommen. Im Nu entspinnt sich eine angeregte Unterhaltung, während zahlreiche Selfies gemacht werden und man meinen könnte, keiner der hier Anwesenden habe jemals einen Sonnenuntergang gesehen. Als wie bestellt die glutrote Sonne im Meer versinkt, wird applaudiert. Die Fahrt zurück nach Tsoukalades per Motorrad durch die Dunkelheit der Bergstraßen ist dann noch eine ganz spezielle Erfahrung. Daheim wartet bereits Jimmy auf uns, will wissen, wie uns Avali gefallen hat und hat natürlich gute Tipps für die nächsten Tage parat. 

 

Stille Bergdörfer und malerische Orte

Lefkas ist viel mehr als Sonne, Strand und Meer – in malerischen Bergdörfern scheinen die Uhren noch immer ein bisschen langsamer als anderswo zu gehen. Der Weg dorthin, Kurve um Kurve, durch duftende Kiefernwälder und karstige Hochebenen, ist allein schon ein Erlebnis. Wir zuckeln durch die fruchtbare Skafiotes-Region – als Abwechslung zu den Pinien und Zypressen gedeiht hier u.a. Vertzami, eine der besten griechischen Rebsorten – bis nach der letzten Kurve das Ortsschild von Karia auftaucht. Ein beschauliches Städtchen mit einem kleinen Museum, vielen Stickereigeschäften und einem beeindruckend großen Dorfplatz, wo unter Schatten spendenden Platanen Einheimische wie auch Touristen der Kunst des süßen Nichtstuns frönen. Nach einer kurzen Weinverkostung in der örtlichen Enothek und einem starken griechischen Kaffee zwecks Belebung der Sinne geht’s weiter nach Eglouvi, einem Dorf, das für seine Linsen berühmt ist. Hier gibt’s kein Geschäft – der Obst- und Gemüsehändler verkauft die berühmten Mini-Linsen gleich aus dem Kofferraum seines Autos. 

Bei der Weiterfahrt genießen wir die Stille, die hier im Landesinneren so wohltuend herrscht. Ab und zu kommt uns ein Auto entgegen, ansonsten nur Natur – sattgelber Ginster am Wegesrand, ein paar Bienenstöcke, Schmetterlinge und Olivenbäume. Die Straßen sind eng und nicht gut ausgeschildert, aber dennoch, irgendwie gelangt man immer ans Ziel, wenn auch vielleicht mit einigen Umwegen. 

Unser heutiges Ziel heißt Nidri, und sich dieser quirligen Stadt von den Bergen aus zu nähern wird schwer belohnt. Der Ausblick auf die vorgelagerten Prinzen-Inseln ist etwas ganz Besonderes. Vor uns liegen Meganissi, Kalamos, Kastos und natürlich Skorpios. Einst die Insel des Onassis-Clans, heute im Privatbesitz einer russischen Milliardärserbin. Nidri nascht zwar noch immer am längst vergangenen Jet-Set-Bonus mit, ist jedoch sehr touris-tisch. Fährt man weiter auf die Halbinsel Geni, ist alles wieder im Lot. Eine Bucht, ruhig wie ein See, mit unzähligen Segelbooten, die hier vor Anker liegen. Am Ufer mehrere blumenumrankte Tavernen. „Dimitris“ liegt besonders schön, mit ein paar Tischen am Steg, die anderen unter der von Bougainvilleas umrankten Pergola. Hier genießen wir das beste Pastitio, das wir jemals gegessen haben, köstliches hausgemachtes Tarama und die Atherines, kleine Minifischerl, die vor einer Viertelstunde sicher noch im Meer geschwommen sind, so frisch, wie sie schmecken. Auch wieder etwas, das wir schwer vermisst haben: das einfache griechische Essen, das so viel mehr bietet als Souvlaki und

Mousaka. Von Jimmy haben wir den Tipp bekommen, diese Seite der Insel unbedingt auch vom Wasser aus zu erkunden, und so fragen wir den Tavernenwirt, wo man am besten ein Motorboot mieten könnte. Wir haben Glück, er vermietet uns geschäftstüchtig gleich sein eigenes. Wir tuckern raus aus der Lagune, an Skorpios vorbei, Richtung Meganissi. Der Tipp ist Goldes wert, es ist traumhaft schön durchs türkisfarbene Wasser zu gleiten und die Küste aus einer anderen Perspektive zu sehen. Immer wieder bleiben wir stehen, schwimmen im glasklaren Meer,schorcheln und tauchen. Viel zu schnell geht die Zeit vorbei. Doch wir wollen noch weiter nach Süden. 

Sehenswertes und Mystisches

Dort, in der Bucht von Syvota, soll Odysseus nach seiner zehnjährigen Irrfahrt wieder ans Ufer seines Reiches Ithaka gespült worden sein. Ganz in der Nähe soll auch die Schweinehöhle sein, in der er sich versteckte. Ob es sich bei Lefkas allerdings tatsächlich um das legendäre Ithaka aus der griechischen Mythologie handelt, da sind sich die Archäologen trotz vieler Grabungen nicht hundertprozentig sicher. Egal, ob Odysseus hier war, Sivota ist allemal sehenswert. Ein griechisches Fischerdorf wie aus dem Bilderbuch. Nirgendwo auf der Insel sind die Tavernen so üppig mit Blumen geschmückt. Die älteste, Spiridoula, hat die allerprächtigsten Bougainvilleas. Die Speisekarten der Restaurants konkurieren mit Empfehlungen für Barben, Doraden oder Hummer, Segelyachten bilden die malerische Kulisse zum Abendessen –  ein perfekter Ort, um einen erfüllten Tag stilvoll zu beenden.

Bummeln in den Gassen von Lefkas 

Wenn man auf Lefkas unterwegs ist, dann darf die Inselhauptstadt natürlich nicht fehlen. Eines der Dinge, die Lefkas Stadt so besonders machen, sind die vorgelagerten Lagunen. Am schönsten ist es, wenn man die Tour entweder früh am Morgen oder knapp vor Sonnenuntergang macht. Von Tsoukalades aus kommend fährt man am Panagias Faneromeni Kloster vorbei Richtung Stadt. Der Ausblick auf den Olivenhain, die Lagunen, die Stadt, das Ionische Meer und die Berge des Epiros ist von hier fantastisch. Bei klarer Sicht kann man bis zur Südspitze Korfus hinübersehen. Die Lagunen  zählen zu den bedeutensten Feuchtbiotopen Griechenlands, bieten Möwen, Reihern und verschiedenen Zugvögeln Lebensraum. Abgesehen von diesem Naturschauspiel bietet die Region noch eine weitere Attraktion: Kite-Surfer finden an den Stränden von Ai Giannis und Yira ideale Bedingungen vor. Perfektes Timing ist, wenn man die Surfer noch bei ihren letzten waghalsigen Sprüngen bewundert. Der Strand mit den charakteristischen Windmühlen ist dann in mildes orangefarbenes Licht getaucht, und die Silhouetten der Surfer und ihrer Kites erscheinen wie ein Scherenschnitt vor der intensiven Sonne. 

Fährt man dann weiter in die Stadt, kommt man zur Hafenpromenade, an deren einer Seite unzählige Yachten vor Anker liegen, während auf der anderen Seite kleine Fischerboote im Wasser dümpeln. Ebendort zählt die kleine Holzbrücke über den Kanal zu den absolut malerischen Sunset-Motiven. Lefkas Stadt ist auch sonst sehenswert. Nach einem großen Erdbeben 1953 wurde sie nach alten Plänen mit viel Einfühlungsvermögen wieder aufgebaut. Die eng stehenden, farbenprächtigen Häuser rund um den Agios Spyridon Platz, die Fußgängerzone, die zahlreichen, für Griechenland typischen Cafés, Tavernen und Bars – all das macht Lefkas zu einer Stadt mit viel Flair, in der man gern sowohl tagsüber als auch abends durch die Gassen bummelt. Überall in den Lokalen wird getafelt, so deftig wie zu Odysseus’ Zeiten – und das nicht nur von den Touristen. Dutzende kalte und warme Vorspeisen mit frischem Weißbrot, köstlicher Lammbraten, Gemüse, Fisch vom Feinsten, dazu fließt jede Menge Ouzo, geharzter Retsina und Vertzami. Tja, die Griechen lassen sie auch von der Wirtschaftskrise ihr Leben nicht verderben. 

Als wir nach Tsoukalades heimkehren, müssen wir Jimmy und Katherina unbedingt noch „Irgendwann bleib I dann dort“ vorspielen, das Griechenlandsehnsuchtslied schlechthin. Uns geht’s hier wie STS: „Nach zwei, drei Wochen hab i’s g’spürt, I hab das Lebensg’fühl dort inhaliert“ – ja, genau so fühlt sich das an für uns, wir haben den Rhythmus der Insel in uns aufgenommen, die Gelassenheit, aber auch die Lebensfreude.

Exanthia ist eigentlich ein typisches ruhiges griechisches Bergdorf, wäre da nicht das Rachi. „Sehen und gesehen werden“, ist hier das Motto. Reservieren kann man nicht, aber wenn man ca. eine gute Stunde vor Sonnenuntergang vor Ort ist, geht es sich immer aus, einen Platz beim täglichen Sunset-Spektakel zu ergattern. Abgesehen vom wirklich spektakulären Ausblick punktet das Rachi mit ausgezeichneter Küche und einer großen Auswahl an Cocktails. Inspirationen dazu: 


Absolut Beautiful B&B Tipp: Villa Elenia

Unser Domizil, die Villa Elenia, liegt im Nordosten der Insel, nur ca. zehn Minuten von der Hauptstadt entfernt, fünf Minuten zum nächsten guten Strand, zehn nach Agios Nikitas, 15 zum kosmopolitischen Strand von Kathisma, 25 nach Kalamitsi oder Nidri – kurzum absolut zentral. Weiße Vorhänge wehen im Wind, vor uns ein Eukalyptusbaum, sein silbriges Laub schimmert in der Sonne, links von uns ein Olivenhain, zwischen dessen Bäumen die Wäsche flattert, und vor uns das tiefblaue Meer. Den Ausblick vom Balkon der Villa Elenia kann man nur als entspannt bezeichnen. Hier ist nichts hektisch, nichts laut. In der Nacht hört man allenfalls die Hunde der Nachbarschaft bellen und morgens kräht ab und zu ein Hahn. Dabei ist das B&B nur 500 Meter von der Hauptstraße von Tsoukalades entfernt. Diese Lage ist nur einer der Pluspunkte der Villa – zehn Minuten in die Hauptstadt, und alle guten Strände sind innerhalb von fünf bis höchstens 30 Minuten erreichbar – kurzum, absolut zentral. Ein weiterer sind die Gastgeber selbst – Jimmy und Katherina, die immer für ihre Gäste da sind und auf die man sich schon freut, wenn man von diversen Inseltouren zurückkommt. Dimitri, der sich lieber Jimmy nennt, und seine Frau Katherina sind die perfekten Gastgeber. Sie haben lange Zeit in Philadelphia gelebt, bevor sie sich vor neun Jahren in ihrer Heimat einen Lebenstraum erfüllt haben und die Villa errichteten, für sich selbst und als B&B für Gäste aus aller Welt. Man merkt, dass sie in ihrem früheren Leben Architekten waren, alles ist geschmackvoll, viele Kleinigkeiten ergeben ein perfektes Ganzes. Jimmy hat die besten Tipps auf Lager, wenn es um Strände oder Lokale geht, und ein gemeinsamer Ouzo am Abend gehört ebenso zu den Tagen hier wie das lukullische Frühstück, das Katherina am Pool serviert. 

 


Der Weg in den tiefsten Südosten von Lefkas ist abenteuerlich, besonders das letzte Stück zum Hotel, wo die Straße steil bergab geht und Spitzkehre an Spitzkehre dem Fahrer höchste Konzentration abverlangt, zumal die Aussicht atemberaubend ist und für Ablenkung sorgt. Unten angekommen, wird man allerdings schwer entlohnt: Vor uns liegt die idyllische Bucht von Micros Giallos, links und rechts von tiefgrünen Hügeln begrenzt, im glitzernden Meer dümpeln ein paar Segelboote vor sich hin. Ein Ort der Ruhe, wo Entspannung und Genuss im Vordergrund stehen. Das „San Nicolas“ schmiegt sich mit seinen Terrassen und verschiedenen Ebenen perfekt in den Hang, sodass der Ausblick auf das azurblaue Meer immer gegeben ist. Es ist das wohl coolste Hotel der Insel, ob Lobby, Suiten, Poolbereich oder Strand – Design wird hier groß geschrieben auf angenehme Art und Weise. Sanfte Farben wie Sand, zartes Grau, Flieder und Weiß dominieren, Leinen und Batist sorgen für Luftigkeit, die Zimmer und Suiten sind hell und geräumig, mit geschmackvollen Bädern und natürlich Panoramablick, mehr oder weniger vom Bett aus. Die Penelope-Suiten verfügen sogar über Terrassen mit kleinem Garten. Als Gast hat man die Qual der Wahl, ob man seine Längen im beeindruckenden Pool zieht oder ob man das glasklare Meer vorzieht. Bougainvilleas, Hibiskus, wilder Rosmarin und Thymian säumen den kleinen Weg hinunter zu Strand, wo unter schattenspendenden Bäumen Daybeds zum Müßiggang einladen. Für Sonnenanbeter oder all jene, die gerne ganz nah am Wasser sind, bietet sich das Sonnendeck an, mit Liegen und Schirmen, wo das kühle Nass zum Greifen nah ist. Die Bucht von Micros Giallos ist ein Paradies zum Schwimmen und Schnorcheln, meist ist die See ganz ruhig, sodass man das Gefühl hat, in einer riesigen Badewanne zu treiben. Nichts stört diese Idylle, der Beachclub ist Gästen des San Nicolas vorbehalten. Herrlich, hier einfach den Tag auf der Liege zu verdösen, immer mit Blick aufs türkisblaue Wasser und die kleinen Felsen, die malerisch im Meer platziert sind – einfach perfekt. Der aufmerksame Service sorgt für einen kleinen Snack zwischendurch, mediterrane Salate oder den obligatorischen Sunsetdrink. Später, wenn die Sonne im Meer versunken ist und die blaue Stunde sich über die Bucht legt, ist es Zeit für die Entscheidung, ob man die Bucht entlang in den kleinen Ort spaziert und in einer der authentischen Tavernen wie z.B. dem Zolithros fangfrischen Fisch genießt oder ob man den Abend im Hotel ausklingen lässt. Das hauseigene Restaurant „Mare e Monti“ bietet eine hervorragende Auswahl an mediterranen und internationalen Spezialitäten in wunderschönem Ambiente. Die Terrasse scheint über dem Meer zu schweben, sanftes Licht erhellt die Abenddämmerung. Perfekt für den Ausklang eines entspannten Tages.


Spotlight Lefkas – Tipps & Facts 

Anreise: Direktflug mit My Austrian  

Best-of-Liste der Strände: 

Milos: Erreicht man durch eine kurze Wanderung von Agios Nikitas aus. Alternativ lässt man sich vom Taxi-Boot hinüberfahren. Wer den Weg nicht scheut, findet hier einen schönen, eher ruhigen und fast unverbauten Strand. 

Egremni: Ein absoluter Traumstrand, dessen helles Türkis an die Strände der Karibik erinnert. Einziger Wermutstropfen sind die 350 Stufen, die es zu bewältigen gilt. 

Porto Katsiki: Liegt in der äußersten südwestlichen Ecke der Insel auf dem Weg zum Kap Doukato und ist der meistfotografierte Strand Lefkas’. 120 Stufen hinunter zum Beach. 

Vasiliki: Für Wassersportler! Der beständige kühlende Wind macht den Strand auch in der Hitze des Hochsommers sehr angenehm. Es gibt viele Angebote für Wassersportler, wie zum Beispiel den Verleih von Surfbrettern oder kleinen Segelbooten. In der Nähe locken die kleinen Buchten von Ammouso oder Agiofyli, die über das Dorf Marantochori erreicht werden können. 

Desimi-Beach: Der kleine Kiesstrand befindet sich auf der Halbinsel Geni. Die ruhige Bucht mit Blick auf Meganisi ist vor allem wegen ihrer schattigen Plätzchen unter niedrigen Bäumen und dem flach abfallenden Meer beliebt. 

Mikros Gialos: Kleiner, aber feiner Strand in der windgeschützten Bucht von Poros. 

Kalamitsi: Unterhalb des typischen Gebirgsdorfes liegen, ein paar Kurven entfernt, gleich drei schöne Strände, die gut mit dem Auto zu erreichen sind.

Tipp: Megali Petra und Avali. Es gibt auf allen diesen Stränden (außer Milos und Avali) eine Vermietung von Sonnenschirmen und Liegen und zumeist eine Taverne.