Herbert Ploberger 1926.Belvedere
Herbert Ploberger 1926.Belvedere

Belvedere. Lebensnah.

Ist alles realistisch, was lebensnah scheint? Welche Kontinuitäten finden sich im Realismus über die Jahrzehnte hinweg? Die neue Sonderschau im Oberen Belvedere zeigt den Facettenreichtum einer Kunstauffassung von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis ins Jahr 1950, die sich auch als Spiegel ihrer sozialen Umwelt verstand. Bis heute begeistern Werke realistischer Strömungen durch ihre beeindruckenden Maltechniken und ihre Themenvielfalt. Welche Merkmale und Inhalte finden sich über diesen Zeitraum hinweg in den verschiedenen realistischen Ausrichtungen? Hierfür werden Kunstwerke unterschiedlicher Entstehungszeiträume miteinander konfrontiert. Der Blick auf das, was „real“ zu sein scheint, rückt auch den sozioanalytischen Inhalt mancher Werke in den Fokus.

18. März bis 1. November 2022

Alex Katz | Black Hat #2, 2010 | ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner  © Bildrecht, Wien, 2021
Alex Katz | Black Hat #2, 2010 | ALBERTINA, Wien – Sammlung Batliner © Bildrecht, Wien, 2021

ALBERTINA. Alex Katz.

 

Der 1927 in New York geborene Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen US-amerikanischen Kunst. Noch vor der Pop-Art beschreitet er einen eigenen Weg der gegenständlichen Malerei, für die Rationalität, Sinnlichkeit und Abstraktion gleichermaßen kennzeichnend sind. In Großformaten zeigt Alex Katz Ausschnitte aus dem Leben der gut situierten Freizeitgesellschaft und Landschaften von Maine. Gezeigt werden seine Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Kartons und Druckgrafiken sowie Buchprojekte mit zeitgenössischen Dichtern. 18. Mai bis 21. August 2022

 Friedl Dicker-Brandeis, Das Verhör, 1934
Friedl Dicker-Brandeis, Das Verhör, 1934

 

 

Friedl Dicker-Brandeis. Lentos.

Gudrun Baudisch, Vally Wieselthier oder Mathilde Flögl sind bekannt. Aber wer waren Martha Alber, Karoline Fink oder Paula Lustig? Mehr als 600 Exponate geben Einblick in das nahezu unbekannte weibliche Design in Wien zwischen 1900 und 1930 und zeigt den Ideenreichtum der Entwerferinnen und ihre maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung des Wiener Kunsthandwerks.

Bis 29. 05. 2022 

MAK; Leonardo Leal
MAK; Leonardo Leal

 

JOSEF HOFFMANN. Fortschritt durch Schönheit. MAK. 

 

Mit der bisher umfassendsten Retrospektive – in 20 Kapiteln mit mehr als 1.000 Exponaten – nähert sich die Schau Hoffmanns gewaltigem Werk, das sämtliche Aspekte des täglichen Lebens wie Architektur, Innenraumgestaltung, Mode sowie Gebrauchsgegenstände umfasst.

Bis 19. 06. 2022  

Kunsthaus Wien
Kunsthaus Wien

 

Wenn der Wind weht. Kunsthaus Wien.

 

Luft umschließt die Erde wie eine Membran, sie ist lebensnotwendig und allgegenwärtig. Die künstlerischen Arbeiten dieser Ausstellung thematisieren neben der Lebensenergie auch die Gefahr von

Stürmen, Luftverschmutzung und den Klimawandel.

12. 03. bis 28. 08. 2022

ALFRED KUBIN, "Der Mensch", um 1902 © Leopold Museum, Wien, Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger © Eberhard Spangenberg, München/ Bildrecht, Wien 2021
ALFRED KUBIN, "Der Mensch", um 1902 © Leopold Museum, Wien, Foto: Leopold Museum, Wien/ Manfred Thumberger © Eberhard Spangenberg, München/ Bildrecht, Wien 2021

 

ALFRED KUBIN

 

Bekenntnisse einer gequälten Seele. Leopold Museum.

Das Werk dieses fantastischen Künstlers konfrontiert mit pessimistischen Visionen. Diese Ausstellung unter-nimmt den Versuch, seine Traumwelten, auch in Bezug zum Unbewussten, zu den Tiefendimensionen des Psychischen zu erfassen. Seine Werke werden dabei in einen Dialog mit der klassischen Moderene gesetzt.

25. 03. bis 10. 07. 2022