Horten Collection:kunst-dokumentation.com/Manuel Carreon Lopez
Horten Collection:kunst-dokumentation.com/Manuel Carreon Lopez

LOOK 

Heidi Horten Collection.

Ein weiteres museales Juwel bereichert Wien seit Juni nur einen Steinwurf von der Staatsoper entfernt: die Heidi Horten Collection. Das Museum beherbergt die beeindruckende Privatsammlung der Milliardärin und Kunstmäzenin Heidi Goëss-Horten. Mit der ersten themenspezifischen Ausstellung „Look“ steht nicht nur die Gründerin im Mittelpunkt, sondern auch die Verflechtung von Kunst und Mode. Werke des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart stehen Roben der größten Modedesigner aus dem Besitz der Österreicherin gegenüber, um das Bild der Frau und den Blick auf das Weibliche zu zeichnen 

 

Weltmuseum Wien© Foto: Jonas Thiller
Weltmuseum Wien© Foto: Jonas Thiller

Weltmuseum. Oceans. Collections. Reflections. 

George Nuku

Zum ersten Mal in Österreich werden Installationen des neuseeländischen Künstlers George Nuku präsentiert, dessen Arbeit von seinen Maori- und schottischen Wurzeln geprägt ist. Die Aufwertung von Kunststoff ist einer seiner Schwerpunkte. Die in sieben Räumen aufgeteilte Schau behandelt unterschiedliche Themen, die immer durch Beziehungen und Veränderungen als roter Faden verbunden sind. Bis 31. Jänner.

Helmut Newton, Elle, Paris, 1969 © Helmut Newton Foundation .
Helmut Newton, Elle, Paris, 1969 © Helmut Newton Foundation .

Kunstforum Wien.

Helmut Newton. Legacy

Anlässlich seines 100. Geburtstags ehrt das Kunstforum einen der bekanntesten Fotografen in der Geschichte mit einer Retrospektive. Helmut Newton steht für Frauenbilder wie kein anderer – provokant, selbstbewusst und eindrucksvoll. Mode- und später Aktfotografie waren sein Sprachrohr, mit Kunst und Kommerz zu spielen, aber auch moralisch-gesellschaftliche Fragen zu stellen. Bis 15. Jänner. 

 Leopold Museum, Wien.
Leopold Museum, Wien.

 

Leopold Museum. TILLA DURIEUX. Eine Jahrhundertzeugin und ihre Rollen. 

Abseits ihrer Erfolge als Theater- und Filmschauspielerin lebte die in Wien geborene Tilla Durieux (1880–1971) auch privat ein inspirierendes und filmreifes Leben. Sie wurde wie keine andere ihrer Zeit zur Muse zahlreicher Künstler*innen, darunter Auguste Renoir, Oskar Kokoschka, Max Oppenheimer und die Fotografin Frieda Riess. Ihr soziales sowie politisches Engagement trugen dazu bei, dass bis heute die Faszination um ihre Person bestehen blieb. Das Leopold Museum widmet dieser außergewöhnlichen Frau mit Bildnissen quer durch alle Medien eine umfassende Hommage.

Die Ausstellung ist noch bis Jänner 2022 zu sehen.

Kunsthaus Wien
Kunsthaus Wien

Kunst Haus Wien. WE LOVE OUR CUSTOMERS. 

Stefanie Moshammer.

Fast Fashion ist eines der größten Probleme unserer Zeit. Die Künstlerin greift dieses Thema auf und untersucht auf spielerische Weise die komplexen Widersprüchlichkeiten der Kleidungsindustrie und dessen Wahrnehmung in der Gesellschaft. Mittels Videoarbeiten und digital bearbeiteten Textilcollagen lädt sie dazu ein, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen. Bis 14. Februar.

Albertina Modern. Pollock. Rothko. Lassnig.Ways of Freedom.
Albertina Modern. Pollock. Rothko. Lassnig.Ways of Freedom.

Albertina Modern. Pollock. Rothko. Lassnig.Ways of Freedom.

Malerei. Form, Farbe und Material wurden in der Malerei der Abstraktion als Ausdruck individueller Freiheit eingesetzt. New York entwickelte sich neben Paris zum Kunst-Hotspot. Rund 100 Werke, u.a. von Franz Kline, Maria Lassnig, Jackson Pollock, Arnulf Rainer und Mark Rothko. Bis 22. Jänner.