Eros Ramazzotti – „Battito Infinito“ 

Vier Jahre nach Vita c'è n'è, dem letzten Album von Eros Ramazzotti, freuen wir uns über Battito infinito. Es wird das 15. Studioalbum des Singer-Songwriters sein, und das 23. in seiner Diskographie, wenn man Sammlungen und Live-Alben mitzählt. Um die zwölf Lieder auszuwählen, die die Trackliste von Battito infinito und seiner spanischen Version Latido infinito bilden, hat Eros in den letzten drei Jahren mehr als 100 Lieder gehört und geprobt. Unter den Autoren der Lieder auf dem Album, neben Eros selbst, sind Paolo Antonacci, Piero Romitelli, Cheope, Francesco Rapetti Mogol und Bungaro. Die Singleauskoppelung „Sono“, ein Duett mit Alejandro Sanz, geht gleich voll ins Ohr und ist auch textlich schön: Sono quello che sono. Una vita che sale e che scende. Ich bin wer ich bin, das Leben geht mal rauf mal runter... Quante cose cambiano, viele Dinge ändern sich – Eros’ Musik zum Glück nicht.

Wanda  

Die Gitarren sind wieder eingestöpselt, die Lederjacke ist umgeworfen, wenn auch leider ohne Christian Humer. Das neue Album bietet zwölf neue Songs, die in bewährter Manier zwar Beislcharme versprühen, aber auch die große Stadiongeste bedienen. Da haben wir das klassische Wanda-Hymnen-Lied neben einer hochphilosophischen Ballade und dann wieder ein Rock'n'Roll-Stück. Bei den Themen geht es sehr viel um Liebe, um Zusammenhalt, aber auch ums Älterwerden und Angst haben. Diese Platte ist ein Abschluss und auch irgendwo ein Sprungbrett in eine vollkommen neue Ära als Band, die den Austro Rock'n'Roll prägt.

 

Solare – Christian Meringolo

Befragt nach Idolen oder den Einflüssen bekannter Musiker, nennt Meringolo  Eros Ramazzotti, Zucchero, Eric Clapton und Johnny Cash. 2007 entstand sein erstes Album “Crescendo“. Sein zweites Studioalbum „Life and Love“ erschien im Jahre 2012. Sein neuestes Album Solare lässt absolut italienische Urlaubsstimmung aufkommen.  Das Musikvideo  zum Song „La Paura“ auf YouTube verzeichnet bereits rund 102.000 Aufrufe  Meringolo ist Singer/Songwriter – Erst komponiert er die Musik, danndenText, später wird alles fein aufeinander abgestimmt. Seine Musik ist sehr spielfreudig, rhythmisch, abwechslungsreich und tanzbar. Hier und da verzahnen sich akustische Elemente mit modernen Beats – alles auf höchstem Niveau.

LA FEMME – A Journey of Female Composers”  Flaka Goranci

Flaka Goranci lädt mit dem außergewöhnlichen Album „La Femme“ in der Rolle der Produzentin, Komponistin und Sängerin auf eine musikalische Reise durch die historischen Epochen von Komponistinnen aus der ganzen Welt ein. Die „Journey of Female Composers“ führt von Byzanz über den Nahen Osten, den Westen und die Balkanländer.

Sie erzählt die berührenden Geschichten von Komponistinnen, die allen Hindernissen zum Trotz ihrer Leidenschaft gefolgt sind, der Bogen spannt sich von der allerersten geschichtlich bekannten Komponistin Kassia aus Konstantinopel über Barock aus Italien, Romantik aus Frankreich, Dima Orsho aus Syrien, Eriona Rushiti aus Albanien Nilour Nourbakhsh aus dem Iran uvm, Interpretiert werden die Werke von Protagonistinnen wie Donka Angatscheva, Dima Orsho, Zoryana Kushpler uvm.

David Bowie  „Moonage Daydream“ 

Das Begleitalbum zum Film enthält Songs aus Bowies gesamter Karriere, darunter bisher ungehörtes Material, speziell für den Film und dieses Album angefertigte Mixes und Gesprächspassagen Bowies. Zu den Highlights zählt ein bisher unveröffentlichtes Live-Medley von „The Jean Genie/Love Me Do“, aufgenommen beim berühmt-berüchtigten letzten Ziggy-Stardust-Konzert im Londoner Hammersmith Odeon 1973.

Beyoncé – Renaissance  

Das Album ist vor allem ein Dance-Album mit ins Ohr gehenden Vocals und starken Beats. Die 16 Lieder auf "Renaissance" sind lauter tanzbare Tracks, die von Disco-Ikonen wie Donna Summer, Teena Marie oder Nile Rodgers inspiriert sind. Und so schreibt das kultige Musikmagazin RollingStone: "Tatsächlich ist jeder Song ein temporeicher Track, der das Potenzial hat, Tanzflächen, Wohnzimmer und Auto-Singalongs im Jahr 2022 und darüber hinaus neu zu definieren."

Überraschend ist jedoch: Auf "Renaissance" findet sich keine Ballade – obwohl Beyoncé mit emotionalen Hymnen wie "Halo" oder "Irreplaceable" große Erfolge gefeiert hat.

Robbie Willams „XXV“

Zur Feier von Robbies 25-jährigem Jubiläum als Solokünstler wurden die Tracks von Jules Buckley, Guy Chambers und Steve Sidwell neu instrumentiert und mit dem renommierten Metropole Orkest in den Niederlanden neu aufgenommen. Viele seiner und unsere Lieblingssongs mitreißend interpretiert. 

 

Madonna  „Finally Enough Love“ 

50 Hits der Queen of Syntie-Pop, neu remixed auf 6 Cds verteilt – von "Like a Virgin" über "Material Girl " bis zu "Nothing Fails oder "Love Profusion , das zum Besten in dieser 50 Stücken gehört. Besonders cool ist die Stelle, an der Frau Ciccone flüstert.

Rens Newland „Singles, Grooves & Memories“

Das Album bringt eine Auswahl von Singles die in der langen musikalischen Laufbahn entstanden sind. Darunter Raritäten wie „Frisky Frog Funk“, „Voodoo Guy“ oder „Vienna Got the Blues!“ Alles fast ausschliesslich von ihm komponiert, eingespielt und produziert. Ein Leckerbissen für Jazzfans.

 

Status Quo „Quo'ing in“

Die Geschichte einer Band, die ihren Drive wiederentdeckt,steckt in dem 2CD Jewelcase. Neben den Key Tracks der wichtigen Ära der Bandkarriere enthält die Sammlung zudem brandneue und bisher ungehörte 2022er Studio-Versionen der Klassiker „Rockin‘ All Over The World“, „Paper Plane“ und „Caroline“.

Red Hot Chilli Peppers „Return of the Dream Canteen“

Es begann beim jammen, als sie diesen Fluss von Sound und Vision gefunden haben. Mit dem Homecoming von John Frusciante ist offenbar auch die Produktivität und Kreativität zu den Red Hot Chili Peppers zurückgekehrt, Songs wie Peace And Love oder Shoot Me A Smile beweisen es.

Pippo Pollina „Canzoni Segrete“

Zwischen lyrischen Balladen, poetischen Protestliedern und mitreißenden Rocksongs: Auf seinem neuen Album verarbeitet der italienische Musiker die seltsame Pandemie und die veränderten Leidenschaften, Abschiede, Einsamkeit und Neuorientierung zu Liedern, die Stimmungen in Verse und Melodien packen.